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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel traf am 22.1.2011 einen ausgewählten Kreis an Hamburger YMT`s zu einem Begrüßungstermin in der Fischauktionshalle. Sie nahm gerne die Publikation "Elite im Kommen" entgegen und versprach, sie sich auf der Weiterfahrt im Auto anzuschauen. Für die Teilnehmergruppe war es ein ganz besonderes Erlebnis, die Kanzlerin begrüßen zu dürfen und mit ihr einige Worte zu wechseln. "Sie war richtig freundlich und persönlich zu uns, wir würden gerne bei anderer Gelegenheit ausführlich mit ihr sprechen", so die einhellige Meinung der jungen Leute.
Mit von der Partie waren YMT Schirmherr Professor Dr.-Ing. Eckhart Kottkamp (obere Reihe, 3. von links), Dr.-Ing. Jörg Mutschler, Geschäftsführer VDMA Nord (5. von links) sowie Peter Wenzel, Staatsrat a.D. für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg (rechts unten). Zustandegekommen war das Treffen auf Initiative von YMT Initiatorin und Hamburger Geschäftsführerin Barbara Seibert. (Foto: Reto Klar)
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FORUM - Young Migrant Talents ist ein Projekt zur Eröffnung optimaler Bildungschancen und damit besserer Integration in Arbeitsmärkte und Gesellschaft. Wir unterstützen engagierte, begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus allochthonen, sozial benachteiligten Familien. Anspruchsvolle Programme und individuelle Betreuung begründen den Erfolg des Anfang 2007 durch Barbara Seibert in Hamburg gegründeten Projektes: Von Beginn an fand hier aus der Mitte der Gesellschaft heraus Integration auf Augenhöhe statt, zum gemeinsamen Nutzen von Aufnahme- und Einwanderungsgesellschaft. Schirmherr seit Mitte 2010 ist Professor Dr.-Ing Eckart Kottkamp, Sprecher des VDMA Ausschusses Ingenieurausbildung.
Notwendigkeit. Zuwanderung ist in der Globalisierung und im internationalen Wettbewerb für Deutschland eine wesentliche Vorbedingung, um die Chancen des Landes auf nachhaltig erfolgreiches Überleben zu wahren. Klare Regeln sind dabei ebenso wichtig wie eine auf die Anforderungen einer globalen Gesellschaft eingerichtete Infrastruktur.
Verantwortlichkeit. Im Interesse einer verantwortungsbewussten Aufnahmegesellschaft muss es liegen, den zuwandernden Menschen gleichzeitig mit dem Recht zu Einwanderung auch alle notwendigen Informationen über die Strukturen ihrer neuen Heimat in vollem Umfang zugänglich zu machen. Nur so können diese sich orientieren und ein selbst organisiertes, erfolgreiches Leben außerhalb von Transfersystemen führen. Deutschland hat in den vergangenen Jahren richtige Schritte getan, nachwievor ist der Nachholbedarf in den Köpfen und in den Strukturen aber noch groß.
Zukunftsfähigkeit. Die Notwendigkeit von frühkindlichen Unterstützungsmaßnahmen wird immer klarer erkannt; die Potentiale der Schulabgänger/-innen und ihrer Familien aber sind strukturell weitgehend noch zufälliger Entdeckung überlassen – obschon gerade diese jungen Menschen bei entsprechender Förderung zeitnah und unmittelbar Akzente für eine positive Entwicklung für Integration setzen können.
Zahlen und Fakten. FORUM - Young Migrant Talents fördert derzeit 180 Teilnehmer/-innen und 60 Alumnis im Netzwerk der Standorte in Hamburg, Stuttgart und Berlin. Hochkarätige Dozenten/-innen und Experten/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Jurisprudenz, Behörden, Politik, Medien, Kultur und vielen anderen Bereichen bieten ihre Kompetenz und Zeit für eingehende Dialoge und umfassende Fachveranstaltungen. Studienreisen und Exkursionen bringen den jungen Menschen unser Land und seine Menschen nahe. Eigene Publikationen geben Informationen aus erster Hand.
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, FORUM - Young Migrant Talents bietet ein umfassendes, pragmatisches, föderal einsetzbares Programm fernab jeder Ideologie; die Situation an den Schulen, der wachsende Bedarf in Ausbildungs- und Arbeitsmärkten und der Faktor Demografie bestätigen täglich seine Notwendigkeit. Der Bedarf und die Vielzahl nachweisbarer Erfolge führen zu einer Expansion mit Augenmaß, in der es auch weiterhin nicht um Quantität, sondern um Qualität geht:
Wir nehmen uns Zeit für jede Einzelne und jeden Einzelnen.
Gerne beantworten wir Ihre weitergehenden Fragen.
Bitte schreiben Sie uns oder rufen an.
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Prof. Dr.-Ing. |
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Schirmherr ist Professor Dr.-Ing. Eckart Kottkamp, Vorstandsvorsitzender i.R. , Ingenieur und Hochschul- |
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Olaf Scholz |
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»Wir können es uns nicht leisten, Ressourcen und Qualifikationen, die Zuwanderer aus ihren Herkunftsländern mitbringen oder in Deutschland erwerben, brach liegen zu lassen. Deutschland braucht gut qualifizierte Fachkräfte! Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen muss genau so selbstverständlich sein, wie Integration und Förderung besonders Begabter.« Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Bundesminister für Arbeit und Soziales 2007 bis 2009 |
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Marcus Lehmann |
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»Oftmals schlummern gerade unter jungen Menschen aus anderen Kulturkreisen große Talente. Sie haben viele wunderbare und kreative Ideen und ihre Fähigkeiten reichen dabei weit über die Mehrsprachigkeit hinaus. Leider fehlt es ihnen an Möglichkeiten, ihre jungen Talente vergleichsweise zu entfalten. Viel zu wenige Unternehmen haben den Mut, sich für diese jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu engagieren. Allerdings kann es sich die deutsche Wirtschaft nicht leisten, auf ambitionierte und innovative Köpfe zu verzichten. Unser Unternehmen beispielsweise ist weltweit aktiv und nahezu darauf angewiesen, eine Internationalität innerhalb der Belegschaft zu etablieren, denn für uns geht es nicht nur um sprachliche Vielfalt. Im internationalen Geschäft lauern vor allem interkulturelle Fallstricke, die es für uns zu umschiffen gilt.« Marcus Lehmann, Mitglied der Geschäftsleitung Minol Messtechnik |
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